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Freiherr von Knigge

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Business Knigge – Gutes Benehmen im Job

Haben deine Eltern dich auch oft gefragt: „Wie heißt das Zauberwort?“ Kennst du die Redensart: „Kleider machen Leute“? Und hat man dich nicht ständig darauf hingewiesen, dass die Ellenbogen beim Essen nicht auf den Tisch gestützt werden? Vielleicht hat dich das häufig genervt. Du solltest dich aber glücklich schätzen, wenn du so eine gute Kinderstube hattest. Wer sich von klein auf an gutes Benehmen gewöhnt hat, muss sich dieses nicht erst im Erwachsenenalter mühsam antrainieren.

Menschen mit guten Umgangsformen sind privat und vor allem beruflich im Vorteil. Das richtige Benehmen im Berufsleben ist wichtiger denn je, um auf der Karriereleiter empor zu klettern. Fehlt es an guten Manieren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man ins nächste Fettnäpfchen tritt. Wir haben für dich die wichtigsten Regeln des Business Knigge, d.h. die Regeln für gutes Benehmen im Job, zusammengestellt und zeigen dir, was erlaubt und was absolut daneben ist. 

bugatti Ratgeber: Business Knigge – Professionelles Auftreten im Job

Was versteht man unter Business Knigge?

Dir ist vielleicht bekannt, dass der Begriff „Knigge“ auf den im 18. Jahrhundert lebenden Schriftsteller und Freidenker Adolph Freiherr von Knigge zurückgeht. Sein Buch „Über den Umgang mit Menschen“ wird noch immer als Regelwerk für gute Benimmregeln angesehen.

„Das ist doch völlig veraltet!“ wirst du jetzt vielleicht denken. Natürlich ist einiges aus diesem Buch schon etwas antiquiert und nach heutigen Maßstäben eher abstrus. Viele dieser Regeln befolgen wir aber noch heute. 

Das Buch ist ein Appell an Höflichkeit und Taktgefühl. Diese Werte sind heute so aktuell wie nie zuvor. Personalentscheider legen bewusst oder unbewusst großen Wert auf gute Umfangsformen wie Höflichkeit, angemessenes Verhalten und ein ansprechendes Äußeres.

Nicht nur die fachliche Kompetenz ist somit entscheidend sondern auch ein gutes Auftreten und der sichere Umgang mit Menschen. Die entsprechenden Benimmregeln, die sich dafür im Geschäftsleben etabliert haben, werden unter dem Begriff „Business Knigge“ oder „ Business Etikette“ zusammengefasst.

Warum ist Business Knigge so wichtig?

Sind dir die folgenden Gedanken auch schon häufiger im Kopf umhergegangen?

  • Warum habe ich den Job nicht bekommen, obwohl ich aufgrund meiner fachlichen Qualifikation doch prädestiniert dafür bin?
  • Ich arbeite rund um die Uhr und werde dennoch nicht befördert!
  • Warum traut man meinem Kollegen mehr zu als mir? Ich habe doch eine nachweislich höhere fachliche Kompetenz!

Der Grund für derartige Enttäuschungen liegt häufig in der fehlenden „Vermarktung“ der eigenen Fähigkeiten in der Außenwirkung. Neben Fachwissen und Leistungsbereitschaft sind das Auftreten und die Ausstrahlung des Arbeitnehmers von grundlegender Bedeutung für den Karriereerfolg, denn als Angestellter bist du der Repräsentant für deine Firma. 

Das Selbstmarketing fängt mit der erfolgreichen Bewerbung (z.B. bei einem Jobwechsel) an, ist damit aber keineswegs beendet. Im weiteren Berufsalltag musst du stets an deiner Wirkung auf andere feilen. Daher ist es so wichtig, dass du die Spielregeln der Business Knigge beherrscht. Nur so wirst du der geeignete und vorzeigbare Kandidat für die angestrebte Position werden.

Höflichkeit – tritt nicht ins Fettnäpfchen!

Gehe mit Kollegen höflich und respektvoll um. Benutze auch häufiger mal die Zauberworte „Danke“ und „Bitte“ – und sei vor allem pünktlich. Nicht entschuldbare Unpünktlichkeit ist ein Zeichen von Respektlosigkeit – vor allem hier in Deutschland.

Gerade beim Berufseinstieg musst du dich zunächst einmal mit den Grundformen des höflichen Umgangs miteinander vertraut machen. Ein allgemeingültiges Patenrezept für alle Berufe und Branchen gibt es da leider nicht. 

Tipp: Wenn du neu im Unternehmen bist, halte dich zunächst etwas im Hintergrund, beobachte aufgeschlossene Kollegen und dein unmittelbares Arbeitsumfeld. So lernst du schnell und sicher, welche Umgangsformen in deiner Firma zu beachten sind.

Viele Benimmfallen erwarten dich in ganz alltäglichen Standardsituationen. Banal erscheinende Dinge wie Pünktlichkeit, Begrüßungsrituale, wer wem den Vortritt lässt oder der Small Talk mit Geschäftspartnern und bei Betriebsfeiern können dich leicht ins Straucheln bringen.

Bist du sattelfest, wenn es um die Grundregeln der Höflichkeit geht? Teste dich!

Begrüßungsrituale

Stell dir vor, du bewirbst dich auf einen Ausbildungsplatz, kommst zum Vorstellungsgespräch und begrüßt – zuvorkommend wie du sein möchtest – nach dem Motto „Ladies first“ zunächst die anwesenden Damen und zuletzt den Chef. Dein potentieller Vorgesetzter wird etwas betreten gucken. Was du vielleicht nicht weißt: im Geschäftsleben gelten bei der Begrüßung andere Benimmregeln als im privaten Alltag.

Beachte: Der Rangniedere grüßt zuerst den Ranghöheren und wartet darauf, dass ihm die Hand zum Handschlag ausgestreckt wird. Die Begrüßung sollte mit den gleichen Worten erwidert werden. Auf ein im Süddeutschen übliches „Grüß Gott“ sollte nicht mit einem „Guten Tag“ geantwortet werden. Keinesfalls darfst du auf einen Gruß nur mit einem Nicken reagieren. Das gilt als ziemlich unhöflich.

Achte auch auf deinen Händedruck. Der sollte weder lasch und damit energielos wirkend sein noch so fest, dass du deinem Gegenüber fast die Hand zerdrückst. 

Und denke daran: Ein netter Blick sagt mehr als tausend Worte. Schaue deinem Gegenüber bei der Begrüßung freundlich in die Augen.


Wer hat den Vortritt?

An der Tür wird es vielfach kompliziert. Wer hält wem die Tür auf?

Bei Türen, die man aufziehen muss, hält der Rangniedere dem Ranghöheren die Tür auf und geht anschließend durch. Türen, die gedrückt werden, werden vom Rangniederen geöffnet. Er geht durch und hält dann dem Ranghöheren die Tür auf.

Beachte: Stoße die Tür niemals mit der Hand auf, um den Ranghöheren an dir vorbeigehen bzw. an dir vorbeizwängen zu lassen. Derartige akrobatische Verrenkungen gehören in den Zirkus aber nicht ins Büro.

Small Talk

Der vermeintlich entspannte Teil einer geschäftlichen Begegnung oder auf einer Betriebsfeier kann ganz schön verfänglich sein. Vermeide politische oder religiöse Diskussionen. Wähle lieber neutrale Themen wie Sport, Hobbies oder zur Not auch mal das Wetter. 

Die Kunst, Gespräche über Belanglosigkeiten zu führen, gehört genauso zum Geschäftsalltag wie das clevere Verhandeln. Komplimente solltest du nur auf fachlicher Ebene machen, auch wenn dein Gegenüber noch so gut aussieht. Schwärmereien rund um das Aussehen haben im geschäftlichen Umfeld nichts zu suchen. 

Beachte: Egal um welches Thema es geht: Lasse deinen Gesprächspartner ausreden und falle ihm nicht ins Wort. Fingere nicht ständig am Handy herum und halte Blickkontakt zu deinem Gegenüber.

Ein weiterer Tipp: Small Talks sind keine Monologe. Langweile deinen Gesprächspartner nicht und beziehe ihn mit gezielten Fragen immer wieder ein. Gute Small Talk Themen sollten alle interessieren und so sein, dass jeder mitreden und eine Meinung haben kann.

Angemessenes Verhalten

Wenn du im Berufsalltag erfolgreich sein möchtest, musst du dich auf jedem Parkett sicher bewegen, unvorhergesehene Situationen meistern und mit allen Gesellschaftskreisen zurechtzukommen.

So solltest du z.B. wissen, wie du dich korrekt vorstellst, welche Distanzzonen du einhalten solltest, welche Sprache dein Körper spricht und wie du mit Messer und Gabel umzugehen hast. 

Tipp: Informiere dich vor einem geschäftlichen Auslandsaufenthalt oder vor einem Auslandsbesuch über die landesspezifischen Umgangsformen. Sei vor allem aufgeschlossen und interessiert. Negative Bewertungen sind absolut tabu. Interkulturelle Kompetenz zahlt sich für deine Firma und für dich aus.
Richtiges Vorstellen

Stelle dich selbst und andere mit vollem Namen und Funktion vor. Hat eine Person einen akademischen Titel, dann benutze bei der Vorstellung den höchsten Titel in der Anrede. Du solltest stets die eigene Visitenkarte dabei haben und aushändigen. Damit signalisierst du Professionalität und Interesse am Geschäftskontakt. Wird dir eine Visitenkarte überreicht, dann schaue sie – bevor du sie zu den Unterlagen legst – kurz interessiert an.

Bewahre Distanz

Magst du es auch nicht, wenn man dir z.B. bei einem Gespräch körperlich zu nahe kommt? Dann beherzige das im Berufsalltag auch bei anderen. Halte eine ausreichende Distanz zu deinem Gegenüber ein. Das signalisiert Respekt vor der Intimsphäre des Anderen.

Mit dem Körper Signale aussenden

Dein Körper spricht auch, wenn du nichts sagst. Versuche daher, deine Körpersprache bewusst und richtig einzusetzen. Wenn du deine Arme verschränkst oder dich desinteressiert zurücklehnst machst du einen äußerst schlechten Eindruck auf dein Gegenüber.

Tipp: Mit einer offenen Körperhaltung und einem freundlichen Blickkontakt zeigst du Respekt und Souveränität.

 

Bestehe den Gabeltest

Kennst du die Situation? Du freust dich auf ein stilvolles Abendessen in einem exklusiven Restaurant mit deinem Chef und Geschäftspartnern. Schnell kann aus so einem Abend aber ein verkrampfter Drahtseilakt werden. Beim Anblick der verschiedenen Gläser, Teller und Bestecke auf dem schön gedeckten Tisch kommen dir plötzlich Zweifel. wann du was benutzen musst.

Erspare dir Peinlichkeiten! Mache dich vor dem nächsten Geschäftsessen mit den wichtigsten Tischregeln vertraut. Der richtige Umgang mit Messer, Gabel und Löffel, der korrekte Griff zur Serviette und das formvollendete Zuprosten sollte für dich eine Selbstverständlichkeit sein.

Zum Beispiel ist es absolut nicht üblich, dass sich die Gläser beim Anstoßen berühren. Das Besteck muss zudem von außen nach innen benutzt werden und Teller solltest du nicht drehen.

Internationales Business – darauf solltest du achten

Im Zeichen zunehmender Globalisierung der Geschäftsbeziehungen ist der korrekte Umgang mit internationalen Geschäftspartnern ein an Bedeutung zunehmender und zugleich auch ein besonders sensibler Bereich.

Was in Deutschland als Ausdruck von Höflichkeit oder gutem Benehmen angesehen wird, kann im Ausland ganz anders bewertet werden. Die Fallstricke liegen an allen Ecken. Falle nicht darüber.

Business Knigge China

Besonders in Fernost unterscheiden sich die Sitten und Gebräuche deutlich von unseren. Kennst du die wichtigsten – teils ziemlich gewöhnungsbedürftigen – Spielregeln im Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern?

  • In China verbeugt man sich zur Begrüßung. Je größer der Respekt ist, desto tiefer ist die Verneigung. Im Geschäftsleben ist mittlerweile auch ein Händedruck üblich – aber nur ein ganz leichter.
  • Bei der Begrüßung solltest du den Kopf etwas senken und direkten Blickkontakt vermeiden
  • Putze dir bei Tisch nicht die Nase. Die Nase hochzuziehen ist erlaubt.
  • Berührungen des Körpers sind – mit Ausnahme des leichten Händedrucks – tabu.
  • Bedenke bei Geschenken und Bekleidung, dass „Weiß“ eine Trauerfarbe,„Rot“ hingegen eine Glücksfarbe ist.
  • Das Glas solltest du nicht allein erheben, sondern immer jemanden zum Mittrinken Auffordern.
  • Auch wenn dein Gegenüber englische Sprachkenntnisse hat und du mit ihm in dieser Sprache kommunizieren kannst: Versuche ein paar Brocken Chinesisch zu lernen. Du wirst gleich viel freundlicher empfangen werden und kompetenter wirken.

 

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Das richtige Outfit im Büroalltag

Kennst du den Spruch von Karl Lagerfeld: „Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“? Auch wenn du nicht gerade im saloppen Freizeitlook in der Firma erscheinst, kannst du mit deinem Outfit im Büroalltag doch ziemlich danebenliegen. 

Welcher Dresscode im Geschäftsleben angesagt ist, kann nicht für alle Berufe und Branchen einheitlich beantwortet werden. In kreativen Berufen sind die Kleidervorschriften etwas legerer. Bist du bei einer Bank oder Versicherung tätig, wird die Kleiderordnung eher klassisch-konservativ sein. 

Mache dir bewusst, dass du als Angestellter Repräsentant deiner Firma bist. Ein gepflegtes Aussehen ist das A und O. 

Dabei kommt es auch auf kleinste Details an. Was nützt der schickste Anzug, wenn das Hemd nicht frisch gebügelt und die Schuhe nicht blank geputzt sind. Dass die Frisur gut sitzen muss und die Hände sauber sein sollen, dürfte wohl selbstverständlich sein

Dresscode beim Vorstellungsgespräch

Bevor du dich für ein Outfit anlässlich eines Vorstellungsgesprächs entscheidest, solltest du dir die Frage stellen, bei wem (bzw. in welcher Branche) du dich bewirbst und welche Position du anstrebst. 

Wenn du dich auf einen Praktikumsplatz bewirbst, bist du mit einer schlichten Hose – es kann auch eine gute, dunkle Jeans sein – und einem Hemd und Pullover bestens gekleidet. 

Bewirbst du dich dagegen auf einen Job als Manager bei einer Firma mit Kundenkontakt solltest du dich für förmliche Kleidung entscheiden.

Das Outfit sollte also passend zum angestrebten Job gewählt werden. Dabei gilt die Faustregel: Lieber etwas overdressed als underdressed erscheinen

Tipp: Wenn du dich bei einer Firma bewirbst und nicht sicher bist, welcher Dresscode dort angesagt ist, schaue dir doch mal den Internet-Auftritt an. Du findest dort meist Bilder von Mitarbeitern, anhand derer du dir einen Eindruck von der bevorzugten Kleiderordnung machen kannst. 

Die wichtigsten Stilrichtungen kennen

Kennst du die wichtigsten, im Büro üblichen Dresscodes oder erscheint bei dieser Frage ein dickes Fragezeichen auf deiner Stirn? Wir klären dich auf!

Casual

Casual steht für leger, lässig und bequem aber dennoch elegant.
Frauen sind beim Casual Dresscode mit einer schicken Bluse, die sie mit einem Rock oder einer Hose kombinieren, gut gekleidet. Als Frau solltest du weder zu tief ausgeschnittene Oberteile noch zu kurze Röcke tragen. Nackte Beine sind zudem tabu. Trage hautfarbene Nylonstrümpfe. Das gilt sowieso bei allen Dresscodes! 

Männer können beim Casual Look eine Stoffhose mit langärmligen Hemd und einem Pullover oder Sakko tragen. Eine elegante, dunkle Jeans ist ebenfalls erlaubt. Die Socken sollten lang genug sein. Auch man(n) zeigt – egal um welche Kleiderordnung es sich handelt – auf kein Fall nacktes Bein.

Business Casual

Bei dieser Kleiderordnung ist es wichtig, die Balance zwischen förmlicher und legerer Kleidung zu finden. Frauen tragen ein Kleid, einen Hosenanzug oder eine Stoffhose bzw. Rock mit schicker Bluse.

Herren greifen zum Anzug und Krawatte. Der Anzug muss dabei nicht zwingend dunkelblau oder schwarz sein. 

Business Formal

Für Männer ist ein dunkler Anzug mit Krawatte und Lederschuhen die richtige Wahl. Damen sollten sich für ein Kostüm oder einen Hosenanzug in ebenfalls dunklen Farben entscheiden. Dazu sollten elegante Pumps getragen werden

Tipp: Wenn du unsicher vor deinem Kleiderschrank stehst und nach passenden Kleidungsstücken suchst, dann stöbere doch mal durch das gut sortierte Sortiment von bugatti. Lasse dich von den modernen, gut sitzenden bugatti-Outfits – sei es im Casual oder Business Formal Look – inspirieren. Für jede Figur, jeden Geschmack und jeden Anlass bzw. Dresscode ist das Passende dabei.

 

Und da zur bugatti-Kollektion auch schicke und elegante Damen- und Herrenschuhe gehören, kannst du dich hier für deinen stilvollen Auftritt im Büro im wahrsten Sinne des Wortes von Kopf bis Fuß modisch stylen. 

Fazit – beachte die Knigge-Regeln und mache Karriere

Wenn du diese Business-Regeln beherzigst, wirst du die besten Karrierechancen  haben.

Höfliches Verhalten, gutes Benehmen, ein souveränes Auftreten und ein  gepflegtes Erscheinungsbild werden dir im Berufsleben den Weg zum Erfolg ebnen. 

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