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Polo Shirt in blau aus Jersey von bugatti

The name on the front of the jersey is what really matters, not the name on the back
Joe Paterno

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Jersey – Wissenswertes zum Jersey-Stoff

Auf der Suche nach dem passenden Anzug wirst du bemerken, dass es viele verschiedene Materialien gibt, die dich vor die Qual der Wahl stellen. 

Bei der Stoffauswahl solltest du darauf achten, ob der Stoff leicht oder schwer, steif oder fließend und elastisch oder nicht elastisch ist und damit deinen Ansprüchen genügt. Bei Bekleidungsstoffen ist es zudem von Bedeutung, ob der Stoff temperaturausgleichend ist. Wenn du einen leichten, fließenden und temperaturausgleichenden Stoff suchst, dann ist Jersey die richtige Wahl für dich. Jersey ist nicht gewebt sondern maschinell ganz fein gestrickt. Ein typisches Erkennungsmerkmal ist zudem die leichte Rippenmusterung.

In diesem Ratgeber nehmen wir den Jersey-Stoff genau unter die Lupe und gehen auf die verschiedenen Arten, die jeweiligen Vorteile und die richtige Pflege ein.

Polo Shirt in Marine von bugatti

Jersey – weich, anschmiegsam und dehnbar

Der Name Jersey soll übrigens von der zwischen England und Frankreich liegenden Kanalinsel Jersey stammen. Hier sollen die ersten handgestrickten Pullover aus diesem Material für die dort ansässigen Fischer entstanden sein.

Alleine die Maschen-Struktur macht Jersey schon ziemlich gut dehnbar. Die Zugabe von Kunstfasern, insbesondere Elasthan, lässt den Stoff jedoch noch elastischer werden und garantiert neben der optimalen Passform auch besten Tragekomfort. 

Ein weiterer Vorteil: Durch die kleinen Zwischenräume der Maschen kann Feuchtigkeit nach außen transportiert werden.

Außerdem ist dieser Stoff relativ leicht und dadurch weich und geschmeidig auf der Haut. Die Bekleidungsindustrie verwendet seit Jahren Jersey-Stoffe – unter anderem für Shirts, Kleider, Hosen, Röcke und Jacken. 

Auch bei bugatti wissen wir die positiven Eigenschaften dieses Materials zu schätzen und verwenden Jersey sehr gern bei der Anfertigung von Anzügen, Hosen, Jacken und Mänteln.

Stell dir vor, du sitzt bei sommerlichen Temperaturen im Büro und musst an einer wichtigen, anstrengenden Besprechung teil nehmen. Dann ist es besonders wichtig, dass der Anzug perfekt sitzt ohne einzuengen. Die Hose darf auch nach langem Sitzen nicht ausgebeult sein und das Stoffmaterial sollte dich nicht noch zusätzlich ins Schwitzen bringen. Kleidung aus Jersey-Stoff erfüllt alle diese Anforderungen und ist daher perfekt geeignet.

Jersey ist nicht gleich Jersey

Jersey- Stoffe bestehen häufig aus Mischfasern. Möglich sind Mischungen mit Viskose, Baumwolle oder auch Seide.

Jersey mit Viskoseanteil ist leichter und dehnbarer als Baumwolljersey. Er wirkt auch glatter und glänzender als das eher etwas matter und stumpfer aussehende Baumwollmaterial. 

Viskose wird aus Holz hergestellt. Du musst bei Viskose-Jersey keine Angst vorm Schwitzen haben, denn Zellulose kann den Schweiß genauso gut aufnehmen wie Baumwolle.

Durch die Beimischung von Elasthan bekommt die Faser – wie bei einem Gummiband – eine hohe Dehnbarkeit. Auch bei starker Beanspruchung und Überdehnung beulen daher Hosen z.B. im Knie- oder Gesäßbereich nicht aus und sind sehr formstabil.

Seidenjersey ist ein sehr edler Stoff, der in besonders hochwertigen Anzügen verarbeitet wird. Durch die hauchdünnen Seidenfäden ergibt sich eine leichte, luftige und elastische Struktur.

Jersey-Stoffe lassen sich zudem bezüglich ihrer Strickart unterscheiden:
1. Single-Jersey

Hier werden abwechselnd rechte und linke Maschen verwendet, wodurch der Stoff dehnbarer wird. Er ist dünner und fällt leicht fließend. 

2. Double-Jersey

Bei dieser Strickart werden entweder nur rechte oder nur linke Maschen gestrickt. Dadurch wird der Stoff hochwertiger und robuster.

3. Interlock-Jersey

Es wird an zwei Nadelreihen gestrickt. Die Vorder- und Rückseite sehen gleich aus. Diese Jersey-Art besteht praktisch aus zwei Lagen Single-Jersey, deren Rückseiten durch eine spezielle Fadenführung miteinander verwoben sind Die doppelte Lage macht den Stoff widerstandsfähiger, blickdicht und warm.

4. Jacquard- Jersey

Durch nicht gestrickte und aufgefangene Maschen entstehen Stoffe mit einem optisch ansprechenden Strukturmuster. Auch dieser Stoff wird an zwei Nadelreihen gestrickt.



Beim Nähen sorgt die Elastizität für kleine Tücken

Je nach Zusammensetzung und Strickart ist Jersey unterschiedlich schwierig zu verarbeiten. Das Nähen von dickerem Double-Jersey wird dir vermutlich besser von der Hand gehen als das von dünnerem Single-Jersey. Das fängt schon beim Zuschnitt an. 

Je leichter und elastischer der Stoff umso rutschiger ist es.

Außerdem neigt Jersey zum Einrollen, was bei dir zu einigem Frust beim Nähen führen kann. Die besten Ergebnisse erzielst du mit einer Overlock-Maschine. Es geht aber auch mit einer normalen Nähmaschine, sofern du eine spezielle Jersey-oder Stretchnadel benutzt.

Aufgrund ihrer abgerundeten Spitze sticht sie zwischen die Maschen, sodass das Gewebe nicht beschädigt wird und auch keine Löcher entstehen. Außerdem muss ein elastischer Stich verwendet, damit dehnbare Nähte möglich sind.

Jersey – nicht nur bequem, sondern auch pflegeleicht

Jersey-Stoff ist nicht nur angenehmen zu tragen, sondern hat sich auch einen Ruf als besonders pflegeleichter Stoff erarbeitet. Beim Waschen und Trocknen solltest du aber einige Aspekte beachten.

Zunächst musst du einen Blick auf die Pflege- und Waschhinweise werfen.

Bestehen grundsätzlich keine Bedenken, das Kleidungsstück selbst zu waschen, solltest du auf jeden Fall einen Schonwaschgang wählen oder eine Handwäsche bevorzugen. Bei einem Elasthan-Anteil von mehr als 10 % sollte die Waschtemperatur maximal 30 Grad betragen. Außerdem ist die Verwendung eines schonenden Waschmittels oder eines Wollwaschmittels empfehlenswert.

Um lange Freude an deinem Lieblingsstück zu haben, solltest du es möglichst liegend lufttrocknen. So behält es auf jeden Fall die optimale Passform.

Jersey-Stoffe musst du nicht bügeln. Um die Fasern nicht zu beschädigen, solltest du das Bügeln sogar vermeiden. Sollte irgendwo doch einmal eine kleine Falte sein, kannst du den Stoff ganz vorsichtig bei geringer Temperatur glätten. Im Zweifelsfall solltest du aber zuvor an einer unauffälligen Stelle einen Bügeltest machen.

 

Fazit – Warum ist Jersey so beliebt?

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Jersey ein sehr bequemer Stoff ist, der deshalb auch bei bugatti Anzügen zum Einsatz kommt. Die formstabile Eigenschaft sorgt dafür, dass Kleidungsstücke aus Jersey sehr robust und langlebig sind. Zudem ist der Stoff sehr angenehm auf der Haut – auch bei warmen Temperaturen.

Die Vorteile von Jersey-Stoff:
  • Weich und geschmeidig
  • Dehnbar und formstabil
  • Klimaregulierend
  • Pflegeleicht

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