Herrenanzug von bugatti in marine

Ich mache keine Mode. Ich bin die Mode.
Coco Chanel

could not generate url for 18

Was unterscheidet Smoking und Anzug?  Wir klären auf!

Bestimmt hast du dir schon häufig die Frage gestellt: Was trägt „Mann“ bei welchem Anlass? Bei einer Einladung zum Essen in ein elegantes Restaurant oder bei einem geschäftlichen Termin wird die Entscheidung noch relativ leicht fallen – beide Szenarien sind ein Fall für einen schicken, wenn auch nicht extravaganten Anzug. Wie sieht es aber beim Abiball vom Sohn, dem Abtanzball der Tochter oder einer Hochzeit – vielleicht sogar der eigenen – aus? 

Du möchtest dann natürlich auf keinen Fall „underdressed“ erscheinen und vielleicht treibt dir die Bekleidungsfrage noch mehr Schweiß auf die Stirn, als der obligatorische Tanz, der auf solchen Veranstaltungen nicht fehlen darf. Geht es dir auch so? Dann haben wir eine beruhigende Nachricht für dich: So kompliziert ist das eigentlich gar nicht. Vielfach ergibt sich die erwünschte Kleiderordnung bereits aus der Einladung. Wir werfen einen Blick darauf, wie du den Dresscode einer Veranstaltung richtig interpretierst und was den Smoking im Vergleich mit anderen Anzügen so besonders macht.

blaue Business Weste von bugatti

Alles beginnt mit dem Dresscode

Wenn auf einer Veranstaltung ein normaler, dunkler Anzug erwartet wird, steht auf der Einladung vermutlich so etwas wie „festliche Kleidung“, „semi formal“ oder „tenue foncee“. 

Verwendet der Gastgeber auf seiner Einladung Begriffe wie „Abendanzug“, „black tie“ oder „cravate noir“ ist dies für dich ein klares Signal dafür, dass du zum Smoking greifen solltest.

Zur Not wird vielleicht bei solchen Veranstaltungen auch noch ein Smoking akzeptiert. Im normalen Anzug solltest du dich aber dort echt nicht blicken lassen.

Der Anzug – das Multitalent

Jeder Anzug – auch ein Smoking oder Frack besteht aus einem Jackett – auch als Sakko bezeichnet – und einer dazu passenden Hose. Bei dreiteiligen Anzügen gehört noch eine Weste dazu.

Im Gegensatz zum Smoking, der Teil der Abendgarderobe eines Herren sind, ist der normale Anzug ein Allrounder für viele Gelegenheiten und alle Tageszeiten – das kann aber natürlich auch abendliche Veranstaltungen mit einschließen.

Bei den Jacketts unterscheidet man zwischen einem einreihigen und einem zweireihigen Schnitt. Der Einreiher steht für eine Knopfleiste, der Zweireiher für zwei Knopfleisten, mit denen das Sakko überlappend geschlossen wird.

Wann sitzt der Anzug optimal?

Hat dein Sakko nur einen Knopf, dann muss das Jackett im Stehen zugeknöpft sein. Wenn du dich hinsetzt, machst du das Jackett auf. Du wirst vermutlich automatisch daran denken, denn mit einem geschlossenen Sakko sitzt es sich ziemlich unbequem.

Bei der Zweiknopf-Variante wird ausschließlich der obere Knopf geschlossen. Beim Sitzen ist auch hier die Jacke offen.

  • Die Hose darf nicht zu kurz und nicht zu lang sein. Wenn das Hosenbein einen leichten Knick am Schuh wirft, hast du die richtige Länge gewählt.
  • Kaufe kein zu engsitzenden Anzug. Das Sakko darf am Revers nicht aufspringen und die Hosentaschen dürfen nicht aufklaffen.
Wann muss welcher Knopf geschlossen sein?

Einreihige Sakkos haben einen, zwei oder drei Knöpfe. Beachte dabei bitte folgende Regeln:

Sakko-Knigge #1

Hat dein Sakko nur einen Knopf, dann muss das Jackett im Stehen zugeknöpft sein. Wenn du dich hinsetzt, machst du das Jackett auf. 

Sakko-Knigge #2

Bei der Zweiknopf-Variante wird ausschließlich der obere Knopf geschlossen. Beim Sitzen ist auch hier die Jacke offen.

Sakko-Knigge #3

Verfügt dein Anzug über drei Knöpfe, musst du den mittleren Knopf zuknöpfen. Den oberen Knopf kannst du auch schließen, den unteren aber bitte nie. Wenn du dich setzt, ist die Jacke offen.

Sakko-Knigge #4

Mit einem dunklen Anzug von bugatti bist du gut und elegant angezogen. Als Anzugfarbe sind Schwarz, Anthrazit oder Dunkelblau besonders beliebt.

Was passt zum Anzug?

Mit einem weißen Hemd und einer Krawatte oder Fliege in einer eher bedeckten Farbe liegst du auf jeden Fall richtig. Ist der Anlass eher„casual“, kannst du auch ein farbiges Hemd mit einer farblich dazu abgestimmten Krawatte oder Fliege zum Anzug tragen. Mit einem passenden Einstecktuch verleihst du deinem Outfit das gewisse Etwas.

Zur Abrundung eines perfekten Gesamteindrucks solltest du einen Lederschuh und ausreichend lange, dunkle Socken – besser Kniestrümpfe – tragen. Ein „nacktes“ Männerbein ist tabu!

Der Smoking – elegant für gehobene Anlässe

Der Smoking ist ein besonders eleganter AbendanzugDie heutige Form des Smokings entwickelte sich aus dem „smoking jacket“ der Briten. 

Hierbei handelte es sich um ein Samtjackett, das die Gentlemen nach dem offiziellen Teil des Abends gegen die ursprüngliche, meist Frackjacke tauschten, wenn sie sich zum Rauchen oder Kartenspielen in einen separaten Raum zurückzogen.

Ein klassischer Smoking ist schwarz – allenfalls noch dunkelblau oder vielleicht schwarzgrau – und wird nach 18 Uhr zu abendlichen Veranstaltungen getragen. Das sogenannte Dinner Jacket ist dagegen weiß oder hellbeige und wird als Outdoorvariante des Smokings am Tage unter freien Himmel getragen.

Der Smoking – wie wir ihn heute kennen – unterscheidet sich nur in Details vom normalen Anzug und ist streng genommen auch einer. Denn in seiner Grundkonzeption besteht auch der Smoking aus einem Sakko, einer Hose und einer Weste. Es gibt aber ein paar leicht erkennbare Unterscheidungsmerkmale.

Viel passendes Zubehör für deinen Anzug-Look kannst du natürlich bei bugatti online erwerben.



Die Smoking-Jacke – das zeichnet sie aus

Woran erkennst du eine Smokingjacke? Am auffälligsten ist sicher das Revers, das mit einem sogenannten „Spiegel“ gearbeitet ist Das Revers ist nicht aus dem Oberstoff des Jacketts gefertigt, sondern aus meist glänzender Seide oder Satin. Zudem ist das Revers einer Smokingjacke nie fallend, sondern entweder steigend oder als Schalkragen gearbeitet. 

 

Auch wenn du einen noch so schicken Gürtel in dem Kleiderschrank hast – dieser hat bei einer Smokinghose nichts zu suchen. Am besten fällt die Smokinghose, wenn du Hosenträger anhast. Diese gibt es aus Seide oder Barathea in Schwarz oder Weiß. Seitenspangen am Hosenbund sorgen für einen perfekten Sitz.

Kummerbund oder Weste – dein Geschmack entscheidet

Wenn du zum Smoking keine Weste tragen möchtest, dann ist der sogenannte Kummerbund Pflicht. Mit echtem Kummer hat das übrigens nichts zu tun. Man sagt, dass britische Soldaten zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft die Schärpenmode aus Indien nach Europa gebracht haben. Aus dem persischen „kamarband“ (= Hüftgürtel) wurde dann über den englischen Begriff  cumberbund“ das deutsche Wort „Kummerbund“.

Ein Kummerbund ist also nichts anderes als eine im Rücken verstellbare Schärpe, die anstelle einer Weste um den Hosenbund getragen wird. Der Kummerbund sollte farblich auf die Fliege abgestimmt sein.

Wenn du dich für eine Weste entscheidest, solltest du möglichst ein optisch vorteilhaftes Modell ohne Revers wählen. Die Front einer Smoking-Weste kann aus schwarzer Seide oder dem Oberstoff des Smokings bestehen. Verzichte eher auf bunten Farben. Das ist alles andere als passend.

Zu einem zweireihigen Smoking wird übrigens weder Kummerbund noch Weste getragen, da eine zweireihige Smokingjacke nur geschlossen getragen wird.

Was gehört noch zum perfekten Smoking-Outfit?

Auf Schmuck solltest zu verzichten. Zum Smoking wird auch keine Armbanduhr getragen. Der Fokus soll ganz auf deiner Garderobe liegen. Glänzen dürfen allerdings die Manschettenknöpfe.

Stilvoll und passend zum Smoking sind schwarze Lackschuhe. Auf jeden Fall sollten die Schuhe, die du zum Smoking trägst, glänzend poliert sein. Die Strümpfe sollten ebenfalls schwarz und möglichst knielang sein.

 

Was gehört auf jeden Fall in den Kleiderschrank?

Wenn du häufiger zu Abendveranstaltungen eingeladen bist, solltest du einen Smoking samt passenden Accessoires, die übrigens auch bei bugatti erhältlich sind, im Bekleidungssortiment haben.

Ein normaler, dunkler Anzug ist zudem sowieso ein „Muss“ im Kleiderschrank. Mit einem weißen Hemd, einer Seidenkrawatte und einem hochwertigen Einstecktuch kannst du deinen Anzug festlich stylen. Damit bist du nahezu immer gut und elegant angezogen.

Da ein Frack nur bei relativ wenig Anlässen Pflicht ist, musst du ihn hingegen wirklich nicht in deinem Kleiderschrank haben. Und wenn du doch mal einen benötigst, dann kannst du dir ja auch mal einen leihen.

Mit einem schönen Anzug und einem festlichen Smoking bist du auf jeden Fall sehr gut ausgestattet und hinterlässt überall einen großartigen Eindruck!

Gefällt
Ihnen ?