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Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.
Johann Wolfgang von Goethe

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Anzugknöpfe – Der Mythos des untersten Knopfs!

Knöpfe können uns durchaus mal zur Verzweiflung bringen. Ist es dir auch schon passiert, dass ein Knopf im unpassenden Moment abreißt?

Oder hast du bei einem wichtigen Gespräch auch schon mal nervös an den Knöpfen deines Sakkos gefingert, weil dir die Knigge-Regeln, welche Knöpfe geschlossen sein müssen, nicht mehr präsent waren?

Wir sagen dir, worauf es ankommt!

Knöpfe – Verschluss und Zierde zugleich

Spätestens, wenn dir ein Knopf von deinem Sakko abhandengekommen ist und du einen passenden Ersatzknopf suchst, merkst du, wie viele Arten von Knöpfen es gibt.

Die meisten Knöpfe sind rund und haben im Inneren des Knopftalers zwei oder vier Löcher, die dazu dienen, den Knopf mittels eines Fadens am Sakko anzunähen. Häufig sind runde Knöpfe geschüsselt, d.h. sie sind wie eine Schüssel nach innen gewölbt.

Einfach zu schließende Magnetknöpfe sind zwar bei Jacken, nicht aber beim Sakko üblich. Metallknöpfe werden über eine Öse am Sakko befestigt.

Hast du dir eigentlich schon einmal Gedanken gemacht, aus welchem Material die Knöpfe von deinem Sakko gefertigt sind? Wir geben dir hier einen kurzen Überblick über die gängigsten Arten:

Kunststoffknopf

Die günstigste Variante ist der Kunststoffknopf, den es in zahlreichen dekorativen Farben, Formen und Größen gibt.

Hornknöpfe

Die Verwendung von echten Hornknöpfen vereint Klassik und Eleganz. Die wertvollsten Knöpfe stammen aus der massiven Spitze des Büffelhorns. Hornknöpfe bestechen durch natürliche, schöne Maserung und faszinierenden Glanz.

Steinnussknopf

Steinnuss ist ein beliebtes Material für Knöpfe, weil es nicht blättert oder bricht und sogar jedem Härtetest standhält. 

Metallknöpfe

Für die Herstellung von Metallknöpfen wird in erster Linie Messing, Aluminium oder Stahl verwendet. Einen festen Platz haben Metallknöpfe auf dem Herrenblazer.

Trachtenknöpfe

Zünftige Trachtenknöpfe für den Janker sind meist aus Horn, Holz oder Metall gefertigt. 

Sakkos – Einreiher oder Zweireiher?

Mit dem richtigen Sakko oder Anzug bist du stets gut angezogen. Doch welches Sakko ist das Richtige?

Das richtige Sakko lässt dich schlanker, größer oder breiter wirken. Wir geben dir eine kurze Übersicht, welche Sakko-Arten es gibt und worauf du achten solltest. 

Bei Sakkos unterscheidet man zunächst einmal zwischen einreihigen und doppelreihigen Sakkos. Einreihige Sakkos haben eine, doppelreihige Sakkos zwei Knopfleisten.

Einreihige Sakkos gibt es mit ein, zwei oder drei Knöpfen. Den im Trend liegenden Zweireiher gibt es mit vier, sechs oder acht Knöpfen.

Das einreihige Einknopf-Sakko

Das Einknopf-Sakko ist nicht das gängigste Sakko. Es hat sich im Freizeitbereich und im Bereich der Abendgarderobe- als Smoking- etabliert, nicht aber im Business Alltag. Dort ist es auch heute noch ein Tabu.

Durch sein langes Revers ist das Einknopf-Sakko sowohl bei schlanken, sportlichen als auch bei kleineren Männern empfehlenswert. Wenn du allerdings ein kleines Bäuchlein hast, solltest du auf ein Einknopf-Sakko verzichten, da es die Bauchregion betont.

Das einreihige Zwei-Knopf-Sakko

Einreihige Zweiknopf-Sakkos sind nicht zu modisch aber auch nicht zu konservativ und daher eine gute Wahl. Sie werden sowohl in der Freizeit als auch im Business gern getragen. Bei den Kombinationsmöglichkeiten sind dir keine Grenzen gesetzt. Du kannst es sowohl mit einem T-Shirt als auch mit einem Business-Hemd tragen. Durch die ausbalancierten Proportionen steht es jedem Mann gut.

Schau dich mal bei bugatti um. Die Auswahl an modischen Zwei-Knopf-Sakkos sowie dazu passenden Hemden und Shirts ist sehr groß. Sicher findest du bei uns ein Modell, das dir zusagt.

Das einreihige Drei-Knopf-Sakko

Sehr klassisch ist das Dreiknopf-Sakko. Besonders gut steht es großen, schlanken Männern. Bei dieser Sakkoform unterscheidet man zwei Reversformen, das normale und das rollende Revers. Beim rollenden Revers spricht man auch von einem Zweieinhalb-Knopf Sakko bzw. vom verdeckten Dreiknopfsakko. 

Der Zweireiher

Das zweireihige Sakko ist derzeit voll im Trend. Es verleiht seinem Träger einen förmlichen und adretten Touch. Auch kräftigeren Männern steht diese Sakkoform bestens.



Der untere Knopf des Sakkos bleibt offen – warum?

Die Grundregel besagt, dass der unterste Knopf beim Sakko immer offen bleibt. Für die Entstehung dieser Regelung gibt es zwei Theorien:

Die King-Edward Theorie

Der englische King Edward VII, der von 1906 bis 1910 regierte, soll wegen seiner Leibesfülle stets den unteren Knopf seiner Weste offengelassen haben. So dürfte es wesentlich bequemer für ihn gewesen sein. Und alle machen es heute auch noch so.

Die Reiter-Theorie

Eine andere Theorie besagt, dass die englischen Reiter zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Einführung des Lounge-Anzugs den untersten Knopf offen ließen, um bequemer im Sattel zu sitzen.

Wie knöpft man das Sakko korrekt?

Manchmal, immer, nie – wie ist das noch mal mit den Regeln? Welcher Knopf geschlossen wird und welcher nicht, hängt davon ab, ob du einen Einreiher oder einen Zweireiher trägst, ob du sitzt oder stehst und wie viele Knöpfe deine Anzugjacke hat.

Hat dein Sakko nur einen Knopf, dann bleibt das Jackett im Stehen zugeknöpft. Wenn du dich setzt, machst du das Jackett auf. Du wirst es vermutlich automatisch richtig machen, denn mit einem geschlossenen Sakko sitzt es sich sehr unbequem.

Beim Zwei-Knopf Sakko bleibt der obere Knopf immer geschlossen, der untere bleibt geöffnet. Beim Sitzen öffnest du auch hier den oberen Knopf.

 

Wenn du ein Drei-Knopf-Sakko trägst, solltest du den mittleren Knopf schließen. Den oberen Knopf kannst du schließen, musst es aber nicht. Das bleibt deinem Geschmack überlassen. Der untere Knopf muss geöffnet bleiben. Beim Sitzen ist das Jackett offen.

Bei einem Zweireiher gelten etwas andere Regeln. Wie beim Einreiher bleibt stets der untere Knopf offen. Der Rest bleibt aber auch beim Sitzen geschlossen. Westen geben einem Anzug das gewisse Etwas. Beim Knöpfen gelten dieselben Regeln wie beim Sakko.

So schwierig ist das doch eigentlich gar nicht. Wenn du deinen nächsten Anzug aus der bugatti Kollektion trägst, wirst du die Regeln souverän beherrschen und selbstsicher auftreten.

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