Leinen - DER Sommerstoff mit besonderen Eigenschaften


Für uns ganz klar DAS Material des Sommers: Leinen! Ob im Büro, bequem zu Hause oder lässig im Urlaub: Kleidung aus Leinen passt einfach immer. Kein Wunder, schließlich bietet der Sommerstoff einige Vorteile und überzeugt durch seinen angenehmen Tragekomfort, seine Luftdurchlässigkeit sowie den eingebauten Kühleffekt.

Was Leinen genau ist, über welche Eigenschaften das Material sonst noch verfügt und wie ihr eure Leinenkleidung am besten pflegen könnt, haben wir in diesem Beitrag für euch zusammengestellt.

Was genau ist Leinen?

Leinen ist eine Naturfaser, die aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen wird. Dank seiner besonderen Eigenschaften wird der Sommerstoff vorzugsweise für Kleidung, aber auch für Küchen- und Wohntextilien verwendet. Leinen ist übrigens sowohl die Bezeichnung für die Faser selbst als auch für das Gewebe, das daraus hergestellt wird.

Leinen erkennt man sehr schnell an seinem glänzenden Schimmer und an seiner speziellen Struktur. Je nach Verarbeitung können sich Leinenstoffe wunderbar weich anfühlen oder eher kräftig und fest. Typisch für Leinen ist auch sein natürlicher Knittereffekt, der durch die geringe Elastizität der Faser entsteht. Er macht den Naturstoff unverwechselbar und ist für viele Leinen-Fans ein Qualitätsmerkmal.

Die Herkunft von Leinen

Die Flachspflanze wächst am besten in Gebieten mit einem maritimen Klima. Sie bevorzugt gemäßigte Temperaturen und einen stetigen Wechsel von Sonne und Regen. Der Großteil der Leinenproduktion findet in China, Frankreich, Belgien, Russland, der Ukraine und Ägypten statt. Weltweit werden jährlich circa zwei Millionen Tonnen Leinen produziert.

Funde von Leinenfasern in Georgien sind übrigens die ältesten Hinweise auf die Herstellung von Kleidung und werden auf mehr als 30.000 Jahre geschätzt.

Wie wird Leinen hergestellt?

Leinen entsteht aus den getrockneten langen Stängeln der Flachspflanze. Nach der Aussaat im Frühjahr dauert es mindestens 100 Tage, bis der Flachs mit circa einem Meter die richtige Höhe erreicht hat. Sobald die Pflanze geerntet wurde, folgt die sogenannte Röste, auch Rotte genannt. Hierbei werden die Faserbündel von ihrem Holzkern getrennt und ausgekämmt.

Danach werden die Fasern erst einmal nach Feinheit sortiert - für die qualitativ unterschiedlichen Leinenstoffe. Anschließend können sie zu Garn versponnen werden. Als letzter Schritt folgt das Spinnen oder Weben der Fasern zu Leinenstoff, bevor daraus dann endlich die Textilien gefertigt werden können.

Leinen – ein Stoff mit besonderen Eigenschaften

Leinengewebe haben viele Vorteile, die sie zum perfekten Material für Textilien machen: Sie sind robust, strapazierfähig und langlebig. Darüber hinaus hat das Gewebe einen angenehmen, natürlichen Glanz. Hochwertig verarbeitetes Leinen ist schmutzabweisend und flust nicht. Zudem ist es sehr reißfest. Aufgrund seiner bakteriziden und antistatischen Eigenschaften ist Leinen übrigens bestens für Allergiker geeignet.

Und wusstet ihr eigentlich, dass Leinen auch noch eine der umweltfreundlichsten Textilfasern ist? Zum einen benötigt die Flachspflanze kaum Dünger und Pflanzenschutzmittel und eignet sich somit optimal für den ökologischen Anbau. Zum anderen besteht die Flachsfaser aus Zellulose und ist somit vollständig biologisch abbaubar.

Am bekanntesten ist Leinen allerdings für seinen atmungsaktiven und kühlenden Effekt. Stoffe aus Leinen nehmen bis zu 35 Prozent Luftfeuchtigkeit auf und geben sie wieder an die Umgebung ab. Genau das macht Leinen für uns zum perfekten Sommerstoff! Neben den Klassikern – Hemden, Hosen und Blusen aus Leinen – gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Kleidungsstücke aus Leinen. Dazu gehören zum Beispiel Röcke, Kleider, Blazer, Sakkos oder sogar stylische Kopfbedeckungen.

Neben Reinleinen und Halbleinen werden besonders in der Modeindustrie auch verstärkt Leinenmischungen verwendet. Sie enthalten neben Baumwolle auch Anteile aus Chemiefasern wie Elasthan oder Viskose. Dadurch knittert der Stoff weniger stark und wirkt weniger steif.

Wie pflege ich Leinen?

Leinenkleidung ist in der Regel pflegeleicht – beachtet jedoch immer die Waschanleitung! Je nach Fasermischung (Reinleinen, Halbleinen oder Leinenmischungen) kann nämlich eine unterschiedliche Pflege des Stoffs erforderlich sein.

Waschen

Je nach Materialzusammensetzung könnt ihr Leinen bei 30 °C - 95 °C in der Waschmaschine waschen. Reibung vertragen Leinenstoffe nicht so gut, daher solltet ihr Textilien aus Leinen besser im Schonwaschgang waschen. Darüber hinaus solltet ihr Leinenstoffe immer nur leicht schleudern, da sich die Falten im Stoff nur schwer bügeln lassen.

Trocknen

Achtung: Reines Leinen reagiert empfindlich auf trockene Hitze und ist damit für den Trockner eher ungeeignet. Am besten hängt ihr eure Leinen-Kleidung zum Trocknen an einem Ort mit erhöhter Luftfeuchtigkeit auf, zum Beispiel im Badezimmer. Denn: So können sich Fältchen gut aushängen und ihr könnt euch den nächsten Schritt sparen.

Bügeln

Leinen, besonders feines Leinen, solltet ihr nur mäßig heiß und unter Dampf bügeln. Sonst können sich schnell Streifen und Falten bilden, die sich anschließend nur schwer wieder entfernen lassen.

Leinen-Kleidung im aktuellen bugatti-Sortiment

An heißen Sommertagen gibt es nichts Besseres als luftdurchlässige und kühlende Kleidung aus Leinen. Ob lässiger Leinen-Blazer, locker geschnittene Blusen, leichte Kleider oder bequeme Freizeithosen für die Damen – in unserem Onlineshop werdet ihr ganz sicher das richtige Outfit finden, um mit einem kühlen Kopf gut durch den Tag zu kommen.

Den Herren empfehlen wir unsere leichten Sommersakkos aus Leinen-Mix. Die sorgen nämlich nicht nur für eine angenehme Kühlung der Haut, sondern gleichzeitig für eine coole Optik. Darüber hinaus sind unsere Leinen-Mix-Hemden einfach Sommerlaune pur und die perfekten Begleiter an heißen Bürotagen oder für die Freizeit. Und natürlich darf auch ein weiterer Klassiker nicht in eurem Kleiderschrank fehlen: Die legere Leinen-Hose! Sie besticht durch ihren entspannten Look und strahlt einfach immer dieses gewisse Urlaubsfeeling aus. Da möchte man doch am liebsten gleich (wieder) den Koffer packen, oder?