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Anzug & Co. Stilratgeber
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Anzug & Co
Stilratgeber

Wann ist die Passform optimal? Was ist beim Sakko zu beachten? Welches Hemd sollte es sein und welche Krawatte empfiehlt sich?

Die Passform

Das Sakko sollte in der Schulterpartie eine gerade Linie bilden. Dabei sollte die Naht ganz leicht über die Schulter, die Schulter aber nicht bis in den Ärmel reichen.

Die Ärmel des Sakkos enden an der Daumenwurzel. Bei sehr modischen Anzügen dürfen sie ein bis zwei Zentimeter kürzer sein. Dies gilt für eine natürliche Körperhaltung, nicht für horizontal ausgestreckte Arme – da ist jeder Ärmel zu kurz und das Sakko zwickt in der Schulter. Ein weiteres Indiz für den richtigen Sitz ist das Revers. Es sollte auf beiden Seiten des Sakkos anliegen und auf den geschlossenen Knopf zulaufen. Zu viel Spannung und ein Aufspringen des Revers sind kein gutes Zeichen.

Tip No.1

Der Träger darf das Sakko spüren, es darf ihn aber nicht einengen

Eine Anzughose ist körpernah geschnitten. Sie sollte beim Stehen und Gehen eng an Bein und Gesäß anliegen, aber keine Spannungsfalten werfen. Für die richtige Länge sind zwei Merkmale entscheidend: Beim Stehen reicht der Saum knapp bis zu den Schnürsenkeln bzw. zum Ansatz des Spanns und wirft eine leichte Nase nach vorn zur Schuhspitze. Beim Sitzen darf der Saum maximal zum Ansatz der Wade hochrutschen.

 

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Das Hemd

Der Kent-Kragen ist ein Kombinationsstar und absoluter Klassiker zugleich. Er passt einfach immer! Sein Markenzeichen sind die mit 60 bis 90 Grad weniger stark gespreizten Kragenschenkel.

Er ist der ideale Begleiter zu eleganten Anzügen oder Business-Looks, aber auch am Abend zu dunkeln Jeans oder gepflegten Hosen.

Der Button-Down-Kragen stammt ursprünglich aus dem Polosport. Seine Kragenspitzen sind sicht- oder unsichtbar angeknöpft, auf Kragenstäbchen wird verzichtet. Der Button-Down wirkt leger und wird üblicherweise ohne Schlips getragen.

Er passt ideal zu einreihigen Casual-Sakkos kombiniert mit Chinos oder Jeans. Zu Anzügen und formellen Anlässen ist er weniger empfehlenswert.

Der Haifisch-Kragen, auch „Spread Collar“ genannt, hat im Vergleich zum Kent-Kragen breiter gespreizte Kragenschenkel und wirkt sehr modisch und elegant.

Als klassischer Businesskragen kommt er zum Anzug bestens zur Geltung.

Tip No.2

Die Manschette des Hemds sollte einen guten Zentimeter aus dem Sakko-Ärmel herausschauen. Der Ärmel des Hemds hat die richtige Länge, wenn das Handgelenk auch bei angewinkeltem Arm bedeckt bleibt.

Der Gürtel

Er sollte farblich immer zu den Schuhen passen und zwischen 3 und 3,5 Zentimeter breit sein. Auffällige Koppel- oder Logo-Schließen und breite Gürtel aus derbem Leder funktionieren zum Anzug nicht. Je schlichter, desto besser!

Ideal sind klassische Glattledergürtel mit dezenter Dornschließe. Etwas modischer, aber ebenso passend wirken samtige Veloursledergürtel.

 

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Die Krawatte

College-Streifen sind der klassische Allrounder. Ob Business- oder Casual-Look, in Kombination zu einfarbigen oder gestreiften Hemden passen sie nahezu immer.

Welche Krawatte passt zu welchem Hemd? Nicht alles lässt sich kombinieren. Hier ein paar Tipps, mit denen sich ein wilder Mustermix vermeiden lässt.

Unis sind ideal zu Business-Looks mit karierten oder gestreiften Hemden zum Anzug, in Kombination mit Sakko und gepflegter Hose oder etwas sportiver mit Jeans oder Chino. Aber sie lassen sich auch gut zum Diner, zu schicken Events oder zu besonderen Anlässen tragen.

Welche Krawatte passt zu welchem Hemd? Nicht alles lässt sich kombinieren. Hier ein paar Tipps, mit denen sich ein wilder Mustermix vermeiden lässt.

Punkte sind für den Casual-Look tabu. Sie gehören ins Büro oder zu besonderen Anlässen. Dazu passen gestreifte oder einfarbige Hemden. Dabei gilt: Je größer der Punkt, desto gewagter der Look.

Welche Krawatte passt zu welchem Hemd? Nicht alles lässt sich kombinieren. Hier ein paar Tipps, mit denen sich ein wilder Mustermix vermeiden lässt.

Gestrickte Krawatten funktionieren ideal in Kombination mit minimal gemusterten Hemden, Chino und Jeans. So entsteht ein eleganter und moderner Casual-Look. Karierte Hemden und Business Hemden sind allerdings in diesem Fall tabu.

Welche Krawatte passt zu welchem Hemd? Nicht alles lässt sich kombinieren. Hier ein paar Tipps, mit denen sich ein wilder Mustermix vermeiden lässt.

Die Schuhe

Sneaker sind tabu, auch wenn der Trend-Anzug plus Sneaker alle Jahre wiederkehrt. Empfehlenswert sind Leder- oder Veloursleder-Schuhe als Halbschuh oder Boot. Auch Stiefeletten sind erlaubt, allerdings nur im Winter und nicht zu formellen Anlässen oder Geschäftsterminen.

Als ideale Halbschuhe gelten der Oxford, der Derby oder der Brogue. Bei Stiefeletten gilt: Sie sollten dezent sein, mit dem Hosenbein abschließen und nicht vom Anzug ablenken.

Erst mit den richtigen Schuhen wird der Look perfekt. Sie sollten farblich auf den Gürtel abgestimmt sein.

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