No. 3
Schuh- und Lederpflege

Schuh- und
Lederpflege

Was macht man bei nassen Schuhen? Wie behandelt man Kratzer im Leder? All das erfahren Sie in unserem Care-Guide No. 1.

Hochwertige Lederschuhe sind wie eine zweite Haut und benötigen die richtige Pflege. Diverse Tipps und Tricks rund um die Schuhpflege verschiedener Lederarten haben wir in unserem Schuh- und Lederpflege Guide für Sie zusammengestellt.Was ist bei nassen Schuhen zu beachten? Wie können Streusalzflecken entfernt werden?

Was hilft bei rutschigen Schuhsohlen? Wie sind Kratzer im Leder behandelbar? Wie oft sollte man seine Schuhe putzen? Benötigen Schuhe eigentlich auch mal eine Pause? Wie sind Lederschuhe richtig zu pflegen? Fragen über Fragen und wir haben Antworten, damit Sie noch länger Freude an Ihren bugatti Schuhen haben.

Vor dem ersten Tragen

Ihre neuen Damen- oder Herrenschuhe sollten nach dem Kauf direkt von Ihnen imprägniert werden. Die Imprägnierung ist ein wichtiger Schritt für ein langes Schuhleben. Beachten Sie unbedingt, dass unterschiedliche Imprägniersprays für verschiedene Materialien und Lederarten verwendet werden. Generell schütz die Imprägnierung vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und erleichtert zusätzlich die regelmäßige Reinigung. Ihre Schuhe sind rundum mit Imprägnierspray zu behandeln: Sohlen sowie Absätze sind also immer mit einzubeziehen. Drückt die Fersenkappe beim „Einlaufen“? Einen Tipp hierzu finden Sie unter „Tipps & Tricks“.

Tip No.1

Neue Schuhe sollten
Sie vor dem ersten
Tragen immer
einlaufen!

Lederpflege

Insbesondere Lederschuhe benötigen eine ausführlichere Pflege als Schuhe aus anderen Materialien, da Leder anfälliger für Kratzer, Wasserflecken oder Verfärbungen ist. Die richtigen Pflegemittel erhalten die ledertypischen Eigenschaften und ursprüngliche Optik aufrecht. Leder ist generell ein sehr saugfähiges Material und muss deshalb vor Feuchtigkeit geschützt werden. Diverse Umwelteinflüsse reduzieren natürliche Wachs- und Fettgehalte, welche für die Flexibilität sowie Geschmeidigkeit der Lederschuhe extrem wichtig sind. Eine große Auswahl an Wachsen, Ölen und Fetten unterstützen Sie bei der Lederpflege. Spezielle Bedürfnisse der jeweiligen Lederart sind bei der Wahl des Pflegemittels zu berücksichtigen und entsprechende Produkte sorgfältig auszuwählen. 

Die Wahl des richtigen Pflegezubehörs spielt ebenfalls eine wichtige Rolle! Neben einer klassischen Schuhbürste sind ein Tuch aus Baumwolle, Schuhradierer sowie Poliertuch hilfreiche Bestandteile einer gründlichen Schuhpflege.

Wichtige Maßnahme nach der Verwendung von Pflegemitteln: Lassen Sie den Schuh ausgiebig trocknen und polieren Sie anschließend mit einem Tuch. Für eine optimale Lederpflege ist die Reinigung der Schuhe in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Wie die unterschiedlichen Lederarten richtig zu pflegen sind, beschreiben wir in unseren nachfolgenden Pflege-Tipps.

Pflege-Tipps

Allgemein ist bei der Reinigung von Glattleder die Benutzung einer Rosshaarbürste empfehlenswert. Feine Lederarten sind mit einer weichen Bürste oder einem Tuch zu behandeln. Schuhe aus Glattleder lassen sich bestens mit einer Tubencreme oder Ledermilch schützen, welche alle acht bis zehn Wochen aufgetragen werden sollte. Schuhcreme und Lotion enthalten Wachse und Öle, welche nach dem Verdunsten des Wasseranteils gleichmäßig ins Leder eindringen und möglichen Verschmutzungen vorbeugen. Falls es mal schnell gehen soll, lassen sich glatte Lederschuhe auch mit selbstglänzenden Pflegemitteln putzen. Auf das Polieren im Anschluss können Sie dann verzichten.

Lederschuhe aus Nubukleder besitzen einen hohen Anteil an natürlichen Wachsen und Fetten. Zum Reinigen dieser Schuhe eignen sich Schwämme sowie Krepp- oder Gummibürsten. Das Nubukleder sollte nicht gerieben, sondern mit der Bürste leicht über das Leder gestrichen werden. Um die Oberfläche optimal zu erhalten, ist der Einsatz von speziellen Wachsen empfehlenswert. Diese pflegen besonders sanft und können zugleich imprägnieren. Zum Abschluss können Sie die Lederschuhe mit einem weichen Tuch etwas polieren.

In der Regel schützt eine Lackfolie das darunterliegende Leder und hat einen großen Vorteil: Schmutz und Wasser haben kaum eine Chance in das Leder einzudringen. Der Nachteil von Lackleder, es ist äußerst kälteempfindlich. Deswegen ist es wichtig schnelle Temperaturwechsel zu vermeiden, um eventuelle Risse im Leder vorzubeugen. Für die Pflege von Lackschuhen sollten Sie das Verwenden von gängiger Schuhcreme vermeiden und auf Schuhbürsten verzichten! Bürsten könnten die Lackschicht beschädigen und Kratzspuren hinterlassen. Spezielle Lackpflegeprodukte bewahren den Hochglanz und halten den Schuh weich sowie geschmeidig. Zum Abschluss polieren Sie das Leder mit einem weichen Tuch und Ihre Lackschuhe glänzen wie neu. 

Bei der Pflege von Wildlederschuhen sollten Sie generell auf Schuhcreme verzichten! Schuhe aus  Wildleder vorsichtig mit einer Gummi- oder Messingdrahtborste gegen den Strich des Leders bearbeiten. In der Regel verschwinden somit auch schon Flecken sowie grober Schmutz. Falls hartnäckige Flecken im Wildleder Ärger bereiten, so können diese mit feinem Schleifpapier ganz vorsichtig entfernt werden. Bei verklebten Flecken ist es hilfreich, eine sehr feine Stahlbürste zu verwenden. Auch in diesem Fall mit viel Fingerspitzengefühl die verklebten Flecken entfernen. Nach der Reinigung kann gesprüht werden – offenporiges Wildleder kann optimal durch den Einsatz eines speziellen Imprägniersprays geschützt werden.

An- und Ausziehen

Nach dem Ausziehen sollten Sie die warmen und in der Regel auch leicht feuchten Schuhe direkt mit einem Schuhspanner aus Holz bestücken. Ein Schuhspanner aus Holz oder Schaumstoff fördert den Trocknungsprozess und kann zum Teil auch Gerüche aufnehmen. Die Spannung hilft dem Schuh seine Form zu behalten, außerdem werden Gehfalten im Leder dadurch gemildert.    

Bitte treten Sie nie auf den Absatz oder die Fersenkappe und ziehen den Fuß heraus. Die Fersenkappe könnte sonst gegebenenfalls beschädigt werden oder der Absatz im schlimmsten Fall abbrechen. Bei Bedarf kann Ihnen beim Ausziehen auch ein Stiefelknecht helfen, sollte es mit der Hand zu mühsam sein.

Regelmäßige Pflege


Eine kontinuierliche Reinigung ist unverzichtbar, um lange Freude an Ihren bugatti Schuhen zu haben! Sohlen und Absätze sollten Sie bei der Reinigung immer mit einbeziehen. Bei der Schuhpflege ist es wichtig, die Oberfläche als erstes mit einer Bürste oder einem weichen Tuch von Staub- und Schmutzresten zu befreien, um sie glänzend zu halten. Denn es gilt: Putzen Sie keine Schuhe, die nicht sauber sind! Anschließend werden Schuhcreme, Wachse oder Öle mit einem Lappen für mehr Glanz aufgetragen und abschließend das Imprägnierspray aufgetragen. Kleinere Kratzer können Sie problemlos mit einem geeigneten Schuhwachs entfernen.

Mit einer feinen Bürste poliert man den mit Schuhcreme behandelten Schuh anschließend auf Hochglanz. Alle Pflegemittel sowie das Imprägnierspray lässt man gemäß den Herstellerangaben einwirken. Da es viele Arten von Leder gibt, sind besondere Pflegehinweise zu beachten. Schuhcremes und Co. sowie Imprägniersprays schützen vor Schmutz und Feuchtigkeit. Allerdings erleichtern die richtigen Pflegeprodukte lediglich die regelmäßige Pflege, sie ersetzen diese aber nicht. Unter „Lederpflege“ stellen wir Ihnen all unsere Tipps vor.

Nach dem Tragen

Nach dem Ausziehen sollten Sie die noch warmen und in der Regel auch leicht feuchten Schuhe direkt mit einem Schuhspanner aus Holz bestücken. Ein Schuhspanner aus Holz fördert den natürlichen Trocknungsprozess – und kann auch Gerüche teilweise aufnehmen. Die Spannung hilft dem Schuh seine Form zu behalten, außerdem werden Gehfalten im Leder dadurch gemildert.        

Schuh-Tipp No.2
Nach dem Tragen sollten Sie Ihren Schuhen auch mal eine Auszeit gönnen – eintägige Pausen zum Auslüften sind ratsam.

Tips & Tricks

Drückende Schuhe?

Hierzu benötigen Sie einen kleinen Hammer, ein weiches Tuch und etwas Rundes, um die Fersen auszustopfen. Zum Polstern eignet sich unter anderem eine gefüllte Plastikflasche, die Sie gut zum Gegenhalten in die Fersenkappe drücken können. Wenn Sie die Ferse von innen ausgestopft haben, legen Sie von außen das Tuch über die Druckstelle. Das Tuch schützt das Leder vor Kratzern. Haben Sie alles fest im Griff? Dann können Sie nun mit ganz leichtem Klopfen das Leder bearbeiten. Prüfen Sie dabei regelmäßig, ob die Fersenkappe ausreichend weich ist und nicht mehr drückt.

Streusalz- & Wasserflecken?

Hartnäckige Streusalzflecken können bei Echtlederschuhen mit Milch oder Buttermilch entfernt werden. Denn die enthaltene Milchsäure neutralisiert die Salzkristalle. Hierzu befeuchten Sie ein Baumwolltuch mit etwas Milch und reiben die betroffenen Stellen vorsichtig ab. Kunstlederschuhe können mit einem wasserbefeuchteten Tuch abgerieben werden.

Schnee- und Wasserränder können Sie mit einer frisch geschnittenen Zwiebelhälfte, einer geschälten Kartoffel oder halbierten Zitrone sanft abreiben.

Bei Wildleder- oder Velourslederschuhe können die lästigen Flecken mit einem Lederradiergummi entfernt werden. Nach der Behandlung ist es bei Lederschuhen wichtig, den Schuh mit einer geeigneten Schuhcreme oder einem geeignetem Imprägnierspray zu pflegen.

Nasse & Rutschige Schuhe?

Regel Nummer eins bei nassem Schuhwerk: niemals einen nassen Schuh trocken föhnen, an die Heizung oder in die pralle Sonne stellen! Polstern Sie die nassen Schuhe vorsichtig mit Zeitungspapier aus, damit dieses die im Leder gespeicherte Fußfeuchtigkeit aufnehmen kann. Bei Bedarf wiederholen Sie die Anwendung. Achtung nasses Leder ist verformbar und zu viel Zeitungspapier kann unschöne Beulen machen. Anschließend das Papier entfernen und die Schuhe mit Schuhspannern aus Holz bestückt in Ruhe trocknen lassen.

Rutschige Schuhsohlen beeinträchtigen enorm den Tragekomfort. Um die Rutschgefahr einzudämmen können Sie die Sohle mit einem Schleifpapier etwas aufrauen. Dies empfiehlt sich besonders bei Ledersohlen.

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